Auf dieser Seite erhalten Sie nützliche Charter-Regeln und ein kleines Charter-Lexikon, mit Ausdrücken, die zwischen Seglern verwendet werden. Das Charter-Lexikon beinhaltet insbesondere spezifisches Vokabular für Boote, Navigation und zu allem was noch mit Booten und maritimen Fähigkeiten zu tun hat. Die Charteretikette sind einige Grundregeln für das Verhalten an Bord und während der Navigation, damit Sie einen angenehmen und sicheren Bootsurlaub haben. Los geht’s mit den Dos und Donts and Bord eines Bootes:
Table of Contents
Charterettikette
Die Einhaltung der Charteretikette gehört zu den wichtigsten Dos und Don’ts auf einem Boot. Behandeln Sie das Boot wie Ihr eigenes Zuhause, nutzen Sie weiche Taschen statt sperriger Koffer und tragen Sie Schuhe mit weichen Sohlen. Barfußlaufen ist nur erlaubt, wenn das Boot festgemacht oder vor Anker liegt. Rauchen in der Kabine sollte unbedingt vermieden werden. Wer diese einfachen Regeln befolgt, kann sich auf einen entspannten Bootsurlaub freuen.

Dos und Don’ts auf einem Boot: Rücksicht auf andere Yachten und Crew
Abends im Cockpit genießen Sie die Ruhe und Aussicht. Dabei ist es wichtig, andere Yachten und deren Crew nicht zu stören. Musik sollte nach Einbruch der Dunkelheit leiser gestellt werden. Rücksichtnahme und Sicherheit gehören zu den zentralen Dos und Don’ts auf einem Boot und sorgen dafür, dass sich alle an Bord wohlfühlen.

Yacht-Sprache verstehen
Damit die Kommunikation mit Skipper und Crew reibungslos funktioniert, sollten Sie einige Begriffe der Yacht-Sprache kennen. Wissen über Anker, Bug, Kiel, Ruder, Cockpit oder Spinnaker hilft Ihnen, die Dos und Don’ts auf einem Boot einzuhalten. Auch Kenntnisse über Vorrangregeln, Tidenströme und Navigationshilfen erhöhen Ihre Sicherheit und machen den Urlaub entspannter.
Sicherheitsregeln – Verantwortung an Bord
Ein zentraler Punkt der Dos und Don’ts auf einem Boot ist die Sicherheit. Prüfen Sie Rettungswesten, Notfallausrüstung und Feuerlöscher vor der Abfahrt. Stellen Sie sicher, dass Decks und Gänge frei von Hindernissen sind, und behalten Sie Kinder sowie Haustiere stets im Blick. Verantwortungsbewusster Umgang mit Alkohol trägt zusätzlich zur Sicherheit bei.

Komfort und Sauberkeit
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Dos und Don’ts auf einem Boot ist der Komfort. Halten Sie Kabinen und Gemeinschaftsbereiche sauber und ordentlich. Respektieren Sie das Inventar, vermeiden Sie Schäden und achten Sie darauf, dass alle Einrichtungen intakt bleiben. Wer sich an diese Regeln hält, steigert das Vergnügen aller an Bord.
Verhalten bei besonderen Situationen
Unvorhergesehene Ereignisse, wie plötzliches Wetter oder technische Probleme, gehören zum Segeln dazu. Die Dos und Don’ts auf einem Boot beinhalten, in solchen Momenten Ruhe zu bewahren, dem Skipper zu folgen und Sicherheitsvorkehrungen strikt einzuhalten. So wird jede Fahrt sicherer und entspannter.
Glossar: Wichtige Begriffe für Dos und Don’ts auf einem Boot
Um Ihre Kenntnisse der Yacht-Sprache zu vertiefen und die Dos und Don’ts auf einem Boot optimal umzusetzen, finden Sie hier ein umfassendes Glossar aller wichtigen Begriffe. Dieses sollten Sie vor Ihrer Reise durchsehen:
- Hauptsegel – das größte Segel des Bootes, gesetzt vom Stern
- Mast – ein langer Mast vom Kiel oder Deck des Bootes der Bäume, Segel und das gesamte Rigg trägt
- Backbord – die linke Seite des Bootes wenn man nach vorne schaut
- Reff Punkte – kleine Leinen, die dazu dienen, das Segel beim Reffen zu befestigen
- Rig – nautischer Ausdruck für Mast und Segel
- Ruder – der Teil des Bootes Steuerungssystem, der am Heck im Wasser ist und mit der die Richtung des Bootes bestimmt werden kann
- Vorrangregeln – ein internationaler Regelsatz, der eine sichere Navigation der Boote gewährleisten soll
- Running Rig – alle Leinen, die dazu benutzt werden, die Segel zu bedienen
- Saloon – ein großer komfortabler Raum im Boot, in dem sich die Crew aufhält
- Seacock – ein Ventil im Rumpf, für den Wasseranschluss, das Motorkühlungssystem, die Toilette, etc.
- Sheet – eine Leine für den Segeltrimm
- Spinnaker – ein großes symmetrisches Segel das benutzt wird, wenn der Wind von hinten weht
- Stanchion – die vertikale Unterstützung der Lifeline
- Standing Ende – das Ende einer Leine, an dem etwas befestigt ist
- Steuerbord – die rechte Seite des Bootes, wenn man nach vorne schaut
- Stern – hinterer Teil des Bootes
- Stopper – Teil, um ein Seil zu stoppen oder in einer bestimmten Position zu halten
- Tack – Vordere Ecke des Segels; das Boot so drehen, dass der Baum durch den Wind kommt
- Beiboot – kleines, normalerweise aufblasbares Boot (Dinghy)
- Tide – die vertikale Veränderung des Wasserspiegels, als Ergebnis der Schwerkraft und Anziehungskraft von Mond und Sonne
- Tidel Strömung – horizontale Bewegung des Wassers als Ergebnis der Tide
- Tiller – ein Zwischenteil beim Ruder
- Topping lift – eine Leine, um die Höhe des Baumes einzustellen
- Unterwegs– wenn das Boot nicht in einer fixen Position festgemacht ist
- Upwind – in eine Richtung aus der der Wind weht
- Baumniederholer – ein System von Leinen und Blöcken, die den Baum des Bootes mit der Basis des Mastes verbindet und nach unten fixiert
- Winch – ein Teil auf einem Segelboot, um die Leinen festzuziehen
- Windlass – mechanisches, elektrisches oder hydraulisches Teil, um den Anker hochzuholen
Wenn Sie diese Dos and Donts und Bord eines Bootes einhalten, steht einem unbeschwerten Bootsurlaub nichts mehr im Wege.
- Anker – das Teil, dass mit dem Boot durch ein Seil oder eine Kette verbunden ist und das ins Wasser geworfen wird, um das Boot an einer Stelle zu halten
- Beaufort Skala – ein System um die Stärke des Windes einzuschätzen, indem man die Wasseroberfläche beobachtet und die Effekte des Windes auf die Wellen miteinbezieht
- Unterdeck – hier befinden sich die Kabinen des Bootes
- Liegeplatz – der Platz für das Boot in einem Hafen
- Bitter Ende – das Ende einer Leine, an der nichts befestigt ist
- Block (pulley) – ein Stück Ausrüstung, um einen mechanischen Vorteil zu haben, es besteht aus zwei Backen, einer Rolle und Befestigungen
- Baum – ein langes Teil um das Großsegel festzumachen
- Bug – vorderer Teil des Bootes
- Boje – schwimmendes Objekt, das am Meeresboden festgemacht ist, um etwas zu markieren
- Katamaran – ein Zwei-Rumpf-Boot
- Chart – Navigations-Karte
- Klemme – ein gebogenes Teil auf dem Deck, um eine Leine festzumachen
- Cockpit – hinterer breiter Bereich, wo sich der Skipper befindet, um das Boot zu steuern
- Kurs – die Richtung in der sich das Boot durch das Wasser bewegt
- Fall – eine Leine, um ein Segel zu bergen
- Lee – die vom Wind abgewandte Seite
- Fender – Plastikteil, um Boote davor zu schützen, aneinander oder gegen Mauern zu stoßen
- Leuchtrakete – Ein Signal, dass in Notfällen in den Himmel geschossen werden kann
- Kombüse – Küche eines Bootes
- Gennaker – ein Spinnaker Segel, welches eine asymmetrische Form hat
- Halse – das Heck des Bootes durch den Wind drehen
- Fall – eine Leine, um ein Segel zu setzen
- Liek – der oberste Teil des Segels; oder Marinetoilette
- Heading – die Richtung, in der Baum des Bootes zeigt
- Helm – das Steuerrad des Bootes
- Fock – ein dreieckiges Segel, welches vorne am Boot gesetzt wird
- Kiel – ein festes Gewicht am Rumpf des Segelbootes, das dabei hilft das Boot aufzurichten
- Knoten – eine Verbindung zwischen einem oder mehreren Leinen; Einheit für die Boots- geschwindigkeit (eine nautische Meile pro Stunde)
- Leeway – eine seitliche Kraft
- Lee – die Seite vom Boot, die vom Wind abgewandt ist
Mit Borrow a Boat sorgenfrei chartern
Wenn Sie die Dos und Don’ts auf einem Boot beachten, steht einem unvergesslichen Bootsurlaub nichts mehr im Wege. Mit Borrow a Boat können Sie Ihre Yacht einfach und sicher buchen. Profitieren Sie von Tipps zur Charteretikette, hilfreichen Hinweisen zur Sicherheitsausrüstung und genießen Sie Ihr Abenteuer auf dem Wasser von Anfang an sorgenfrei.
Fazit
Die Dos und Don’ts auf einem Boot sind die Grundlage für einen erfolgreichen Bootsurlaub. Wer diese Regeln kennt und befolgt, kann jede Fahrt genießen – sicher, entspannt und voller Freude. Von der richtigen Kleidung über Rücksichtnahme auf andere Yachten bis hin zur Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften – all das sorgt dafür, dass Ihr Urlaub auf See unvergesslich wird.